SICHERHEIT IM INTERNET

In den letzten Jahren wurden die Daten von 2 Milliarden Nutzerkonten gestohlen.

 

Und es existieren zurzeit (Ende 2018) 600 Millionen Malware-Varianten. (Malware ist ein Sammelbegriff für Computerprogramme, die unerwünschte oder schädliche Aktionen ausführen).

 

Wir zeigen Ihnen einige minimale Sicherheitsregeln, wie Sie sich sicherer im Dschungel des Internets zurechtfinden.

Ein paar Fakten

  • In 81% der Fälle verhalfen schwache Passwörter den Hackern Zugang.
  • In 51% war Malware involviert
  • 66 % der Malware wurden durch Attachements (Dateianhänge) installiert
  • 73% der Diebstähle waren finanziell motiviert

Wie schütze ich meine Kinder?

Die sichere Nutzung des Internets bedingt eine intensive Pflege der Sicherheitspakete auf Ihrem PC und die Beachtung gewisser Grundregeln für das soziale Umfeld. Die Schutzmassnahmen erfordern ein wenig Disziplin. Mit all den positiven Erlebnissen, die das Internet bietet, entstehen leider auch viele Bedrohungen.

Grundregeln

  1. Sorgfältig mit Daten umgehen und nur das Notwendigste publizieren.
  2. Vorsichtiger Umgang auch mit fremden Daten (Kollegen etc.).
  3. Sich nicht von Unbekannten über die eigene Vergangenheit ausfragen lassen (Social Engineering; oft lassen sich Accounts zurücksetzen mit Fragen wie «An welcher Strasse sind Sie aufgewachsen?» oder «Wer war Ihr bester Jugendfreund?»).
  4. Keine Passwörter aufschreiben.
  5. Auch guten Freunden nie ein Passwort angeben.
  6. Computer nicht unbeaufsichtigt anderen Personen überlassen.

Technische Tipps

Clouddiensten

Sie können sich heute mittels «Endpoint Security» schützen. Diese qualitativ guten Clouddienste bewahren sie vor Viren, Malware, Ransomware und Phishing. Die Cloudlösung sammelt weltweit auftretende Bedrohungen. Sobald eine Mutation auftritt, wird sie für Ihren PC ebenfalls gesperrt. Endpoint Security wird von fast allen bekannten Sicherheitsanbietern (Panda, McAfee, Sophos, Webroot, Kaspersky etc. angeboten).

 

Alle Systeme haben Vor- und Nachteile, bieten jedoch heute einen relativ guten Rundumschutz gegen die aufgelisteten Bedrohungen.

Passwort-Tools

Nutzen Sie effiziente Tools wie lastpass.com, keeppass oder dashlane, um Ihre Passwörter aufzubewahren.

Backups

Machen Sie regelmässig Backups Ihrer Daten, entweder auf einem weiteren Datenträger oder in der Cloud mit Microsoft, Google, Dropbox oder anderen Anbietern.

Soziale Netze

Es ist ratsam, möglichst wenig von sich selbst preiszugeben. Keine Lieblingszahlen, keine Namen von Freunden, Haustieren etc., denn aus diesen Daten werden oft Passwörter konstruiert.

Passwörter

Bilden Sie einfache Eselsbrücken für neue, komplexe Passwörter.

In der Zeichenfolge FortKnox 3432+%! kommt ein Begriff vor, die Postleitzahl eines guten Kollegen sowie zwei Sonderzeichen (! und %), die Sie abwechslungsweise ins Passwort einsetzen. So entsteht zum Beispiel das Passwort Fo!34%Kn!32%. Dabei ist jeder erste Buchstabe gross, jeder zweite klein, Zahlen und Sonderzeichen sind einbezogen – und schon haben sie ein komplexes 12-stelliges Passwort, für das ein PC mehrere tausend Jahre rechnen müsste, um es herauszufinden.

Wo lauern die Gefahren?

Virus

Eine Schadsoftware, die über Datenträger unter Mithilfe des Benutzers von PC zu PC übertragen wird. Die Schadsoftware beschädigt oft Dateien des Betriebssystems, sodass der Computer nicht mehr ordnungemäss funktioniert. Daten sind nur sehr selten betroffen.

Wurm

Eine Schadsoftware, die sich selbständig von PC zu PC verbreitet. Oft wird so der PC lahmgelegt, indem die Rechenleistung verpufft und das Netzwerk blockiert wird.

Trojaner

Ein eigentlich harmloses Programm mit einer verborgenen Schadfunktion versucht unbemerkt sensible Daten aus dem PC abzuziehen (Versenden von Passwörtern, Bankdaten, Adressen etc.).

Spyware

Wird oft mit Gratisprogrammen eingeschleust. Spioniert das Surfverhalten des Benutzers aus, um ihn danach gezielt auf eine Schadsoftware-Seite zu locken.

Hoax

Hoax bedeutet «schlechter Scherz». In der Falschmeldung steht, dass Sie diese Warnung an Ihre Freunde weiterverbreiten sollten. Dies erzeugt ein Schneeballsystem und verursacht Überlastungen der Netzwerke, der Rechner und vor allem von Mailsystemen.

Phishing

Versuch, über gefälschte Webseiten Informationen eines Benutzers zu ergattern (fischen). Üblicherweise werden Benutzername, Passwort, Bankcodes etc. abgegriffen. Oft werden Aufforderungen zur Änderung Ihres Passworts bei Ihrer Bank oder Kreditkartenfirma per Mail mit authentisch anmutenden Absendern verschickt. Banken und Kreditkartenfirmen versenden jedoch nie E-Mails zur Änderung von Daten.

Ransomeware (Lösegeld)

Schadsoftware, die wichtige Daten verschlüsselt oder den PC sperrt. Es erscheint zum Beispiel eine Meldung von einer angeblichen Behörde, die nach Zahlung einer Busse die Sperrung wieder aufzuheben verspricht respektive den Code für die Entschlüsselung der Dateien zu senden. Dies ist zurzeit die verbreitetste Gefahrenquelle. Bezahlen Sie nie Geld – die Chance, dass sie schadlos davonkommen, ist praktisch null.

TV BOX

Kindersicherung an Ihrer Quickline TV BOX

SMARTPHONE

Sicherer Umgang mit Apps, Roaming und Telefonie

EVENTS

Infoveranstaltungen für smarte Familien

Haftungsausschluss WWZ AG

 

Bei den Tipps handelt es sich lediglich um Empfehlungen.

Die WWZ AG übernimmt in diesem Zusammenhang

keine Verantwortung und schliesst jede Haftung aus.